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Allgemeines

Warum ist Innovation so wichtig?

Auf den ersten Blick ist Innovation wichtig, weil sich durch die zunehmende Technologisierung und die digitale Transformation vieler Lebensbereiche die Erwartungen von Kunden und Unternehmen verändern. Nicht zuletzt ist die ungebremste Leistungszunahme von Computern einhergehend mit der Vernetzung durch das Internet einer von vielen Gründen für den Wandel.

Zusätzlich bieten Technologien wie z.B. künstliche Intelligenz vielfältige Einsatzmöglichkeiten und können aus riesigen ungeordneten Datenmengen relevante Informationen extrahieren und für einen spezifischen Nutzen verarbeiten. Immer mehr Aufgaben werden automatisiert und es entstehen neue Kundenbedürfnisse – andere fallen mit der Zeit einfach weg.

Zentral für eine Innovation ist neben ihrer Neuartigkeit der Erfolg am Markt. Kunden haben allerdings vermehrt das Bedürfnis nach Mobilität, Konnektivität und Flexibilität. Außerdem ist die schnelllebige Kommunikation der Gegenwart im Verhältnis zur Vergangenheit völlig verändert.

Einfach nur ein neues Produkt rauszubringen genügt also nicht. Es muss einen neuen Mehrwert und offensichtlichen Nutzen aufzeigen, sodass es dafür die Nachfrage und einen Markt entweder bereits gibt oder dieser neu entsteht, also Kunden auch bereit sind für die konkrete Innovation Geld zu bezahlen.

Innovation ist aber nicht nur der Grundstein für die Erschließung neuer Märkte und Zielgruppen, Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Wir von Graham & Scales® glauben an die mit Innovation einhergehende Beschleunigung der Wirtschaftsentwicklung! Sie ist aus unserer Sicht zugleich Wachstums- und Entwicklungsmotor von Industrien, Branchen und Unternehmen. Deswegen ist es wichtig, dem Wandel nicht nur reaktiv zu begegnen, sondern vielmehr aktiv nachhaltigen Nutzen zu erschließen.

Ganzheitlich gesehen bringt Innovation sogar eine Verbesserung der Lebens- und Leistungsbedingungen sozialer Systeme sowie die ganze Volkswirtschaft voran.

Die wichtigsten Treiber von Innovation:

Startups sind als Katalysator von Trends und neuen Technologien die wichtigsten Treiber von Innovation. Frühzeitig entdecken sie neue Potenziale und erschließen innovative und zum Teil überraschend unerwartete Lösungen für knifflige Probleme.

Daher ist es im Unternehmensumfeld von elementarer Bedeutung, Startups zu berücksichtigen, um Geschäftsmöglichkeiten und Risiken durch relevante Innovationen, Technologien und Trends auf dem Schirm zu haben. Hierbei helfen wir mittels Strategic Foresights und Startup-Scoutings. Dafür identifizieren, analysieren und qualifizieren wir innovative Startups und leisten so unseren Beitrag dazu, Innovation ganzheitlich voranzutreiben.

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Startup News

Juni 2022 Investment: WINGFIELD

Das Hannover Startup WINGFIELD sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde EUR 4 Mio. ein.

Bildquelle: Wingfield Presse

Wer und was ist WINGFIELD?
Das 2017 in Hannover gegründete Startup Wingfield entwickelt intelligente Spielfelder für den #Tennis-Sport. Der eigens entwickelten, smarte Netzpfosten WINGFIELD Box liefert Amateursportlern spannende Spiel-Insights, die bisher nur Profis vorbehalten waren. Die smarte Lösung trackt alle Aktivitäten auf dem Tennisplatz und gibt den Sportlern mithilfe von künstlicher Intelligenz und innovativer Bildverarbeitungstechnologie nach einer Trainingsübung direktes Feedback zu Schlägen und Trainingsfortschritten – bequem per App. Dies gestaltet das Training effizienter. Die Gründer Maik Burlage (CEO), Julius Burlage (Head of Hardware), Jaan Brunken (COO) und Henri Kuper (Head of Software) verfolgen das Ziel, „die Nummer Eins unter den digitalen Wettkampf- und Coaching-Plattformen für Racketsports zu werden.“

Wie viel wurde investiert und von wem?
Die aktuelle Serie-A-Finanzierung umfasst EUR 4 Mio. und wurde Anfang des Monats von den neuen Investoren bmp Ventures, dem IBG-Fonds und Adesso Ventures angeführt. Bestehende Investoren wie leAD Sports & Health Tech Partners und der Beteiligungsfonds der Stadt Hannover beteiligten sich ebenfalls an der Runde.

Wie wird das gewonnene Kapital genutzt?
Das gewonnenen Kapital soll für den Ausbau der Geschäfte in Europa und in den USA genutzt werden.

Was kannst du aus diesem Investment-News mitnehmen?
Die Lösung von WINGFIELD reagiert auf den positiven Wachstumstrend im Bereich Tennis: Laut dem Deutschen Tennis Bund (DTB) stiegen die Mitgliedszahlen seit 1995 erstmals wieder an. In Kombination mit dem wachsenden Smart-Wearables-Markt, ergibt sich eine Nachfrage nach Smart-Lösungen wie jener von WINGFIELD. Das zeigt sich auch in den bereits messbaren Erfolgen des Startups, wie z.B. im Vorhandensein von Kunden und Umsätzen: Seit dem Produkt-Launch in 2019 zählt das Startup mittlerweile rd. 250 Kunden. Die hybriden Center Courts mit ihrer Möglichkeit zum detaillierten Tracking von Facetten der Spielweisen werden gut angenommen und eröffnen neue Dimensionen des Tennis-Sport-Erlebnisses.

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Startup News

Mai 2022 Investment: VALYRIA

Das Berliner Startup VALYRIA sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde EUR 10 Mio. ein.

Bildquelle: Valyria

Wer und was ist VALYRIA?
Das PropTech-Startup VALYRIA hat sich zur Aufgabe gemacht, den Kauf von Immobilien vollständig digital, einfach zugänglich und so simpel wie möglich zu gestalten (überspitzt gesagt wie bspw. den Kauf eines neuen T-Shirts). VALYRIA nutzt Maschine-Learning-Algorithmen, um die Objekte vollständig zu digitalisieren, perfekt zu screenen sowie präzise zu bewerten und spricht mit den 3D-visualisierten Immobilien, digitalen Bewertungen und Kaufangeboten sowohl die Käufer als auch die Verkäufer an. Die Founder Robin Behlau, Thomas Christian Thiele, Dr. Friso Zimmermann, Steffen Biallas und Lina Adrian möchten die moderne Technologie nutzen, um mit Blick auf den Kunden u.a. die langen Zeiten bei Immobilientransaktionen zu verkürzen und Intransparenz sowie Komplexität zu reduzieren und dabei auch die Nachhaltigkeit als Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In VALYRIA investierten Picus Capital, die Zalando-Macher Robert Gentz, Rubin Ritter und David Schneider sowie die Interhyp-Gründer Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf insgesamt EUR 10 Mio.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Der PropTech-Markt in der DACH-Region erzielte aktuell ein Rekordwachstum von 147%. Das Wagniskapital, das in PropTech-Startups geflossen ist, steigt innerhalb eines Jahres von EUR 270 Mio. (2020) auf EUR 666 Mio. (2021).

Allein von den Zahlen her wird das Potenzial des Marktes deutlich. Durch das viele Wagniskapital, das sich aktuell im Umlauf befindet, haben ausgewählte, qualifizierte PropTech-Startups die Möglichkeit, sich ihre Anfangszeit zu finanzieren und sich währenddessen nachhaltig am Markt zu etablieren. Insbesondere Startups mit Fokus auf Digitalisierung, Automatisierung, Transparenz, Messbarkeit und Daten schaffen effizientere, einfachere, problemfreiere und dabei u.U. sogar günstigere Lösungen und Produkte, die sie ihren Kunden anbieten können. Gleichzeitig wandeln neben den aufstrebenden Startups als Treiber der Innovation zusätzlich die veränderten Anforderungen der Politik die Dynamik des PropTech-Marktes.

Themen wie Dekarbonisierung, Circular Economy oder auch die Environmental Social Governance betreffende Erfordernisse (ESG-Kriterien) erfahren zunehmend an Bedeutung und werden bei Bewertungen mit einbezogen. Wenn man noch weiter denkt: Im besten Fall wird sogar das „Cradle to Cradle NGO“-Prinzip bei den Immobilienlebenszyklusphasen berücksichtigt (in Immobilien gebundene Rohstoffe wie Bauteile und Materialien stehen am Ende der Nutzungszeit wieder als Ausgangsstoffe für neue Produkte im Sinne eines geschlossenen Kreislaufs zur Verfügung).

Der Trend und die Dynamik werden noch einiges verändern in dem Bereich – hoffen wir (noch mehr) zum Guten!

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Startup News

April 2022 Investment: KINEXON

Das IoT-Startup KINEXON sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde USD 130 Mio. ein.

Bildquelle: Kinexon

Wer und was ist KINEXON?
Das 2012 gegründete Münchener Startup KINEXON bietet als Pionier für die Kern-Elemente des IoT für die Bereiche Produktion, Logistik, Sport und Medien modernste Sensornetzwerk- & Edge-Computing-Lösungen an. Die UWB-Funktechnologie (Ultra-Wideband) stellt das Kernstück des Unternehmens dar, das Dinge, Menschen und Prozesse lokalisiert und verbindet. Bspw. kann in einem Fußballspiel der Ball in Echtzeit verfolgt und so Daten über Leistungen und Spielstrategien erkannt werden. Die Gründer, beides ehemalige Wissenschaftler der Technischen Universität München, Dr. Alexander Hüttenbrink und Dr. Oliver Trinchera haben sich das Ziel gesetzt, die weltweit fortschrittlichste FullStack-Lösung für Konnektivität, Intelligenz und Automatisierung in Echtzeit anzubieten.

Wie viel wurde investiert und von wem?
Die Private-Equity-Firma Thomas H. Lee Partners (THL) führte die aktuelle Runde von insgesamt USD 130 Mio. neben dem Co-Investor BMW i Ventures und dem strategischen Investitionsfonds TIP der Deutschen Telekom an.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Das Investment wird für die Entwicklung der Automatisierungstechnologie sowie für die Expansion in Nordamerika und Europa genutzt.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Das Vernetzen von Personen und Dingen ist v.a. untern dem Akronym IoT (Internet of Things) bekannt und kann durchaus als globaler Mega-Trend bezeichnet werden. IoT findet im industriellen wie auch im privaten Gebrauch eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Insbesondere in der Industrie rechnen Experten in den kommenden Jahren mit einem Wachstum. Allgemein wird im IoT-Sektor mit einem jährlichen Wachstum von mehr als acht Prozent gerechnet. Dadurch, dass KINEXON in den beiden genannten Bereichen aktiv ist, der Markt stetig wächst und die Lösungen zusätzlich einen immer höher werdenden Reifegrad aufweisen, ist die Expansion des Unternehmens mit Spannung zu verfolgen!

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Startup News

März 2022 Investment: CLIMEWORKS

Das Startup CLIMEWORKS sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde USD 650 Mio. ein.

Bildquelle: Climeworks LinkedIn

Wer und was ist CLIMEWORKS?
CLIMEWORKS, von Dr. Christoph Gebald und Dr. Jan Wurzbacher gegründet und gemeinsam geführt, ist ein erfolgreiches und global bekanntes schweizerisches Startup im Bereich der Carbon Dioxide Air Capture-Technologie (siehe auch Direct Air Capture (DAC)-Verfahren). Diese Technologie wird eingesetzt, wenn es darum geht, Kohlenstoffdioxid (CO2) direkt aus der Umgebungsluft abzuscheiden. Hierbei wird also mit Hilfe eines Adsorptions-Desorptions-Prozesses und unter Verwendung spezieller Filter-Materialien CO2 direkt aus der Luft gefiltert. Das DAC-Verfahren war kürzlich Thema u.a. im am 4. April veröffentlichten Report des Weltklimarates IPCC. Einen Tag später gab Climeworks den Erfolg seiner bemerkenswerten Finanzierungsrunde bekannt.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In einer der auf Europa bezogen größten Finanzierungsrunden dieses Jahres hat CLIMEWORKS nun USD 650 Mio. (CHF 600 Mio.) eingesammelt. Investiert haben erneut u.a. die Schweizer Partners Group und der Staatsfonds Gourvernment of Singapore Investment Corporation (GIC). Auch Baillie Gifford, Carbon Removal Partners, Global Founders Capital, John Doerr, M&G und Swiss Re sind jetzt zusammen mit weiteren neuen und bereits vorhandenen Investoren mit von der Partie.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Eines der kommunizierten übergeordneten Ziele des Startups ist es, von den jährlichen globalen CO2-Emissionen bis 2025 einen Prozent aus der Luft herauszufiltern. Geplant ist als einer der weiteren Schritte zur Erreichung des Ziels die Technologie weiterzuentwickeln und stärker zu industrialisieren sowie die Kapazität der kommenden Anlagen erheblich zu erhöhen (auf mehrere Millionen Tonnen CO2). Damit geht eine Verdopplung des Teams auf rd. 400 Mitarbeitende einher. Das gewonnene Kapital wird dabei helfen, weiter stark zu wachsen und insbesondere in weitere Anlagen investieren zu können.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Von den dieses Jahr in Europa bisher stattgefundenen ist diese Finanzierungsrunde eine der größten! Lediglich das britische FinTech-Startup Checkout.com und der europäische Uber-Rivale Bolt aus Estland haben noch mehr Kapital einsammeln können in 2022 (bisher). Das kann als erheblicher Meilenstein nicht nur für CLIMEWORKS, sondern für die gesamte Branche angesehen werden. Es wird immer wichtiger, fortschrittliche Technologien zur Lösung der Klimakrise heranzuziehen. Der Ausbau von Technologien wie jener von CLIMEWORKS trägt dazu bei.

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März 2022 Investment: YOKOY

In der aktuellen Series-B-Finanzierungsrunde sammelt das Züricher Startups EUR 73 Mio. ein.

Bildquelle: Yokoy

Wer und was ist YOKOY?
Das Fintech-Startup YOKOY wurde im März 2019, damals noch unter dem Namen Expense Robot GmbH, gegründet. Die fünf Schweizer Dr. Devis Lussi, Lars Mangelsdorf, Melanie Gabriel, Philippe Sahli und Thomas Inhelder brachten das Startup mit der Idee hervor, ein Tool für die Spesenabrechnung zu entwickeln – samt Business-Kreditkarte für die Beschäftigten. Mittlere und große Unternehmen erhalten dank YOKOY eine KI-gesteuerte Komplettlösung für ihr Spesenmanagement und können über die Plattform die Rechnungsverarbeitung von Reisekosten, Lieferungen u.ä. verwalten und Kreditkarten an ihre Angestellten ausstellen, die ins System integriert sind. Sämtliche Transaktionen werden vom Nutzer-Unternehmen auf diese Weise im Blick behalten und in einer einzigen, intuitiven Plattform vereint.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In der aktuellen Series-B-Finanzierungsrunde wurden umgerechnet rd. EUR 73 Mio. (USD 80 Mio.) eingesammelt. Lead-Investor ist der prominente amerikanische VC Sequoia. Damit kommen die Züricher nun auf eine Gesamtfinanzierung von rd. EUR 100 Mio. Es beteiligten sich außerdem der Frühphaseninvestor Speedinvest, der Berliner Risikofonds Visonaries Club, das Schweizer Family Office Zinal Growth und weiterhin Bestandsinvestoren wie z.B. der Londoner Top-VC Balderton Capital und Left Lane aus New York sowie einige Business Angels: Eric Demuth, CEO von Bitpanda, ist u.a. als Business Angel dabei.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Durch das gewonnene Kapital soll das Team von derzeit bereits über 100 Mitarbeitern weiter vergrößert und das Geschäft in Europa ausbaut werden. Zusätzlich wird eine Verbesserung der Produktsoftware und die Ergänzung um neue Bezahlungsangebote angestrebt, wofür ein Teil des Kapitals eingeplant ist.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Unternehmensgründungen, die sich darauf fokussieren, ihren Kunden digitale Kreditkarten und Software für Abrechnungen anzubieten, sind auf dem Vormarsch und drängen weltweit immer weiter auf den Markt. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass das Fintech-Startup YOKOY nach eigenen Angaben bereits mehr als 500 Kunden akquirieren konnte – darunter u.a. den deutschen Konzern ASK Chemicals, den Paketdienstleister DPD, den Laufschuhhersteller On, den Neobroker Bitpanda und nicht zuletzt das Barcode-Einhorn Scandit. Weitere Beispiele dafür, dass der Markt belebt ist, sind die deutschen Firmen pliant und Moss | Digitales Finanzmanagement sowie ihre Wettbewerber Spendesk aus Frankreich und das dänische Einhorn Pleo. Auch diese sammelten im vergangenen Jahr dreistellige Millionenbeträge an Kapital ein und expandieren in mehrere Länder. Das Marktvolumen wird global mittlerweile auf rd. EUR 180 Mrd. geschätzt.

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April 2022 Investment: SNOCKS

Die Fashion-Brand SNOCKS sammelt in der aktuellen Runde einen zweistelligen Millionenbetrag ein.

Bildquelle: Snocks

Wer und was ist SNOCKS?
SNOCKS ist ein Mannheimer Startup, genauer eine Fashion-Brand für Basic Klamotten mit eigenem Online-Shop. Die Cousins Johannes Kliesch und Felix Bauer begannen vor sechs Jahren mit einem Startkapital in Höhe von EUR 4k aus dem eigenen Geldbeutel (Kreditkarten wurden damals komplett überzogen) und starteten mit dem Verkauf von Socken über einen Amazon-Shop.

Wie viel wurde investiert und von wem?
Es wurde ein „signifikanter zweistelliger Millionenbetrag“ vom französisch-chinesischen Private-Equity-Fonds Cathay Capital eingesammelt, nachdem das Startup sechs Jahre ohne externe Investoren ausgekommen ist. Die Bewertung kann auf einen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt werden, betrachtet man den Vorjahresumsatz in Höhe von EUR 32 Mio. und einen Planumsatz für 2022 in Höhe von über EUR 50 Mio. Das Startup schreibt seit 2017 schwarze Zahlen. Trotz der hohen Finanzierung bleibt die Mehrheit der Anteile bei den beiden Gründern.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Die internationale Expansion nach Frankreich und in andere europäische Länder ist geplant.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Bei diesem Startup stand lange Zeit das Bootstrapping im Vordergrund. Hierbei handelt es sich um eine besondere Finanzierungsform der Existenzgründung. Es wird zunächst, ähnlich wie SNOCKS es getan hat, auf externe Finanzierung verzichtet mit dem Ziel der Einnahmenmaximierung bei gleichzeitiger Vermeidung von unnötigen Ausgaben. Folgende Vorteile ergeben sich zusätzlich daraus:

  • Unabhängigkeit (keine Verpflichtungen ggü. externen Geldgebern)
  • Schnelles Durchstarten (eventuell auch nebenbei)
  • Kreativität (durch weniger Ressourcen)

Für die Skalierung und größere Expansion ist eine zusätzliche Kapitalspritze jedoch oftmals ab einem gewissen Zeitpunkt unvermeidbar – insbesondere, wenn man eine höhere Geschwindigkeit aufnehmen will!

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April 2022 Investment: MOONFARE

Das Wealth-Tech-Startup MOONFARE sammelt in der aktuellen Runde USD 35 Mio. ein.

Bildquelle: Moonfare

Wer und was ist MOONFARE?
Das deutsche Wealth-Tech-Startup MOONFARE bietet eine globale Plattform für Private-Equity-Investitionen an. Das Unternehmen wurde im Jahr 2016 von Steffen Pauls mit der Vision gegründet, private Investitionen zu demokratisieren. Die virtuelle Plattform ist mittlerweile in fast 20 Ländern aktiv und beherbergt ein Team von mehr als 140 Mitarbeitenden. Das Startup verwaltet umgerechnet rund EUR 1.6 Mrd. für seine Kunden.

Wie viel wurde investiert und von wem?
MOONFARE hat kürzlich eine Kapitalspritze in Höhe von USD 35 Mio. von der Londoner Beteiligungsgesellschaft Vitruvian Partners erhalten. Die aktuelle Finanzierung schließt an die USD 125 Mio. hohe Mega-Series-C-Runde vom November 2021 an.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Mit dem gewonnenen Kapital soll u.a. die Expansion ins Ausland vorangetrieben werden. Gleichzeitig sollen zukünftig die Eintrittsbarrieren für Privatanleger zurückgefahren werden, indem die erforderliche Mindestanlagesumme von EUR 200k auf bis zu EUR 10k gesenkt wird.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Es gibt ein altes Sprichwort: „The easiest way to make money? Manage other people’s money.“ Bis vor kurzem nutzten eher die traditionellen Banken und Finanzdienstleister dieses Sprichwort für sich. Neuartige Technologien und Geschäftsmodelle haben jedoch eine neue Art von Vermögensverwaltungsunternehmen ermöglicht und dadurch „das Spiel“ geöffnet und verändert. Es ist also nicht verwunderlich, dass Investoren zunehmend in diesen Bereich strömen. So war 2021 ein Rekordjahr für globale Wealth-Tech-Finanzierungen. Die weltweiten Investitionen in diesem Bereich stiegen im Vergleich zum Vorjahr von rd. USD 5.7 Mrd. auf rd. USD 14.6 Mrd. um ganze 156 % an. Angetrieben wurden diese Zahlen insbesondere durch 35 Mega-Runden (USD 100 Mio.+), die 2021 knapp 71 % der gesamten Finanzierungen bezogen auf den Wealth-Tech-Bereich ausmachten, wobei jene von MOONFARE ebenfalls einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet hat.

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März 2022 Investment: VYTAL

GreenTech-Startup VYTALsammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde USD 10 Mio. ein.

Bildquelle: Vytal Presse

Wer und was ist VYTAL?
Das von Dr. Tim Breker und Sven Witthöft gegründete GreenTech-Startup VYTAL setzt auf ein “digitales und pfandfreies Mehrwegsystem” für Take-away- und Delivery-Dienste. Aber wem erzähle ich das? Die meisten von Euch kennen das Kölner Jungunternehmen bestimmt durch den Auftritt in der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In der aktuellen Finanzierungsrunde hat VYTAL USD 10 Mio. eingesammelt. Investiert haben u.a. die IP Group, Rubio Impact Ventures, Grazia Equity sowie mehrere Angel-Investoren, bspw. die Flixbus-Gründer, der Foodora-Gründer Emanuel Pallua und Tier Mobility-Gründer Lawrence Leuschner.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Das Startup konnte nach aktuellem Stand bereits über 200.000 Nutzer*innen in Deutschland, Österreich und Frankreich für das Mehrwegsystem begeistern. Mit dem gewonnenen Kapital soll nun auch Großbritannien und die Niederlande überzeugt werden.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Der GreenTech-Markt wächst seit einigen Jahren stetig weiter. Bei den institutionellen Investoren sind die Anlagen in nachhaltige Fonds und Mandate von 2019 bis 2020 um EUR 30 Mrd. auf insg. EUR 184,3 Mrd. gestiegen. Auch bei den privaten Investoren wird deutlich mehr in nachhaltige Ideen investiert. 2020 waren es z.B. EUR 39,8 Mrd. Natürlich ist das Thema Nachhaltigkeit aufgrund des Impacts grundsätzlich und auch aktuell hoch relevant – und das auch zu Recht!

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März 2022 Investment: VOLOCOPTER

Der Flugtaxi-Anbieter VOLOCOPTER GmbH sammelt in der aktuellen Serie-E-Runde 153 Mio. € ein.

Bildquelle: Volocopter

Wer und Was ist VOLOCOPTER?
Das baden-württembergische Unternehmen VOLOCOPTER bietet neben der „VoloDrone“ weitere Fluggeräte wie „VoloCity“ (Paragon) und „VoloConnect“ (Langstrecke) an. Das 2011 gegründete Startup verfolgt den Ansatz von „Urban Air Mobility“ und bietet mit Hilfe seiner „Urbanen Gateways“ sowie einer eigenen App ein entsprechendes Ökosystem an. Aktuell sind Florian Reuter (CEO) und Christian Bauer (CCO) verantwortlich für VOLOCOPTER. Im Tagesgeschäft sind die Founder allerdings nicht mehr aktiv involviert. Vorgestern wurde darüber hinaus bekannt gegeben, dass ab September Dirk Hoke als CEO übernimmt.

Wieviel wurde investiert und von wem?
In der aktuellen Serie-E-Runde sammelt VOLOCOPTER 153 Mio. € ein. Zu den Investoren zählen unter anderem WP Investment (als Lead-Investor) sowie Atlantia und Honeywell. VOLOCOPTER plant mit dem Lead-Investor eine strategische Partnerschaft und die Gründung eines Joint Ventures, um „urbane Luftmobilität in die Städte Südkoreas“ zu bringen.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
VOLOCOPTER möchte das Investment für die Beschleunigung der Zertifizierung und Markteinführung in den ersten Städten platzieren.

Was kannst du aus der Investment-News mitnehmen?
New Air Mobility wird allgemein im Markt bereits seit längerer Zeit angeteasert. Nun beobachten wir, dass z.B. die Drohnenlieferungen finally kommerzialisierbarer wird. „Wing Drones“ (ein Produkt von Google), der australische Wettbewerber der „VoloDrone“, zeigt Fortschritte in der Umsetzung auf. In den ersten zwei Jahren hat Wing Drones 100k Deliveries erreicht und für die nächsten 100k nur noch sechs Monate benötigt.

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