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August 2022 Investment: SQIN

Das KI-Startup SQIN sammelt in der aktuellen Pre-Seed-Runde EUR 1 Mio. ein.

Quelle: Sqin

Wer und was ist SQIN?
Das von Maria-Liisa Bruckert und Martin Pentenrieder gegründete Berliner Startup SQIN bietet durch die personalisierte KI-Gesundheits-App eine 360°-Lösung für das Thema Hautgesundheit an. Nutzer haben durch die KI-basierten Hautbewertungen, Infotainment und direkten Zugang zu echten Dermatologen jederzeit einen Experten an der Seite.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In der aktuellen Pre-Seed-Runde sammelte das Startup rund EUR 1 Mio. ein. Neben den Wagniskapitalgebern Accel und APX investierten bekannte Business Angels wie Thomas Hayo (bekannt als Jurymitglied von „Germany’s Next Topmodel“) und Ex-Flaconi-COO Thomas Faschian in SQIN.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Man muss das ganze weiter denken: Hautprobleme betreffen nicht „nur“ die Haut, sondern auch die mentale Gesundheit. Somit ist eine schnelle und effektive Behandlung wichtig, damit der mentale Aspekt sowie das Wohlbefinden der Patienten und Patientinnen nicht negativ beeinträchtig werden. Zudem besteht ein Mangel in den dermatologischen Versorgungsmöglichkeiten. Hier schafft SQIN nun durch die 360°-Lösung endlich Abhilfe.

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Startup News

August 2022 Investment: WIRE

WIRE sammelt in der aktuellen Series-C-Runde EUR 24 Mio. ein.

Quelle: Wire

Wer und was ist WIRE?
Das Startup WIRE wurde von den Skype-Foundern gegründet und wird aktuell vom Co-Founder und gleichzeitigem CEO Alan Duric zusammen mit Andre Kiehne – ebenfalls CEO – geleitet. Das Unternehmen gilt laut eigener Aussage als Wegbereiter für die nächste Generation der sicheren digitalen Kommunikation sowie der Zusammenarbeit für Unternehmen auf der ganzen Welt. Messenger, Sprach- und Videokommunikation, Telefonkonferenzen, Dateifreigaben sowie externe Zusammenarbeit werden durch eine fortschrittliche End-to-End-Verschlüsselung unter dem Schutzschirm der digitalen Sicherheit von WIRE angeboten.

Wie viel wurde investiert und von wem?
Die B2B-Messaging-Plattform sammelte in der aktuellen Series-C-Runde EUR 24 Mio. ein. Angeführt wurde das Investment von der Wachstumsfirma Cipio Partners und Iconical, dem Investmentvehikel des Skype-Mitbegründers Janus Friis. Auch der bestehende Investor UVC Partners hat sich ebenfalls neben weiteren Geldgebern wiederholt beteiligt.

Wie wird das gewonnene Kapital genutzt?
Die aktuelle Finanzierung wird für eine beschleunigte Skalierung in bestehenden Sektoren wie den Bereichen Regierung und Militär verwendet. Ebenso wird eine Durchdringung neuer Märkte wie z.B. dem Bereich der Finanzdienstleistungen angestrebt.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
WIRE konnte sich von dem Wettbewerb u.a. aufgrund des starken Fokus auf die B2B-Branche gut abgrenzen. Die Anerkennung von IDC, Forrester und Gartner als eine der effektivsten und sichersten Kommunikationsplattformen bestätigt den klaren Fokus auf und die Kompetenz im Thema Sicherheit. So adressiert WIRE insb. Kunden, bei denen die Sicherheit der Daten einen großen Stellenwert hat. Rein cloudbasierte Lösungen wie z.B. jene von Microsoft können derzeit nicht mit dem Schutz, den WIRE anbietet und der auch insb. von Regierungskunden gefordert wird, mithalten. Hier baut WIRE eher auf große Netzwerke, die nicht im öffentlichen Internet verbunden sind und dadurch einen höheren Sicherheitsstandard mit weniger Angriffspunkten gewähren.

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Juli 2022 Investment: KADMOS

Das Berliner Startup KADMOS sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde EUR 29 Mio. ein.

Quelle: Kadmos

Wer und was ist KADMOS?
Das Berliner Startup Kadmos ist eine End-to-End-Plattform für Gehaltszahlungen, die sichere Zahlungen an Arbeitnehmer auf der ganzen Welt ermöglicht. Durch die Lösung können Arbeitgeber Kosten und Verwaltungsaufwand einsparen, während Arbeitnehmer gleichzeitig Transaktions- und Überweisungskosten vermeiden können. Die Founder Justus Schmueser und Sasha Makarovych verfolgen mit ihrem Unternehmen das Ziel, die strengen Beschränkungen der finanziellen Freiheit von Grenzgängern zu beseitigen. Dabei werden sie im engeren Team u.a. von ihrem Head of Engineering Sergio Lopez und ihrem Head of Product Philipp D. auf Schritt und Tritt unterstützt. Durch moderne Finanztechnologien soll Wanderarbeitnehmern ein optimiertes Gehaltserlebnis ermöglicht werden, damit ihre Gehälter geschützt und sicher sind und eine schnelle Überweisung an die Familie möglich ist.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In der aktuellen Series-A-Finanzierungsrunde sammelte KADMOS EUR 29 Mio. ein. Blossom Capital führte neben den Bestandsinvestoren Addition und Atlantic Labs die aktuelle Runde an.

Wie wird das gewonnene Kapital genutzt?
KADMOS möchte das Kapital nutzen, um das rund 30-köpfige Team deutlich zu vergrößern. Die Produkt- und Technologieentwicklung soll ebenfalls von der Investition profitieren.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Die weltweite Auszahlung von Gehältern ist mit herkömmlichen Finanzsystemen häufig mit hohen Gebühren sowie zum Teil unnötigen Komplikationen verbunden. Besonders in der Schifffahrtsbranche ist dies bspw. sehr problematisch, da hier oftmals große Mengen Bargeld an Bord gebracht werden, was sowohl kostspielig als auch risikobehaftet ist. Für die Mitarbeiter sind diese Umstände zusätzlich neben den sowieso schon ungünstigen Wechselkursen beim Versenden des Geldes nach Hause zur ihren Familien problematisch. Hinzu kommt die lange Dauer von mehreren Tagen und nicht selten sogar Wochen, die die Familien auf das Geld warten müssen. KADMOS schließt hier eine Lücke und schafft eine beidseitig smarte Lösung sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Arbeitnehmer, wodurch ein wesentliches Problem in diesem Bereich nun endlich gelöst wird.

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Juli 2022 Investment: SUENA

Das Hamburger Startup SUENA sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde EUR 1.2 Mio. ein.

Bildquelle: Suena

Wer und was ist SUENA?
Das 2021 gegründete Unternehmen steht für sustainable energy applications – suena bietet mit dem Produkt suenAS eine innovative, KI-basierte Optimierungssoftware, die den Betrieb von Energiespeichern und erneuerbaren Energien für unterschiedlichste Anwendungen, Nutzer und Märkte gewinnbringend optimiert. Die Handels-SaaS-Software hilft Betreibern, dank der Einsatzoptimierung automatisch und in Echtzeit auf Marktdynamiken und Netzbegrenzungen zu reagieren. Durch die Lösung macht das Hamburger Startup die Energieversorgung berechenbar und schafft mehr Planungssicherheit. Die Founder Tom Witter, Dr. Lennard Wilkening und Miguel Wesselmann haben sich zu Mission gemacht, die Energiewende zu beschleunigen und maßgeblich zu unterstützen. Sie sind davon überzeugt, dass Stromsysteme aus reinen erneuerbaren Energien nicht nur notwendig, sondern vor allem auch möglich sind.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In der aktuellen Pre-Seed-Finanzierung konnte das Startup EUR 1,2 Mio. einsammeln. Der Innovationsfonds EIT Innoenergy führte neben Vireo Ventures und Raakwark Kaptaal die Runde an.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Besonders in unsicheren Zeiten der Energiewende sind innovative Lösungen wie die von SUENA notwendig. Erneuerbare Energien sind ein unbestreitbar relevantes und zukunftsweisendes Thema, welches die gesamte Welt-Bevölkerung betrifft! In der Politik wird ein schnellerer Ausbau von Energie aus Wind und Sonne gefordert. Windräder werden zurzeit mit Abstand als wichtigste Ökostromquelle an Land angesehen. Trotz eines deutlichen Rückgangs von rd. 14 % trug die Windenergie mit ca. 113,8 Mrd. kWh (2020: 132,1 Mrd. kWh) immer noch am stärksten zur erneuerbaren Stromerzeugung bei. Vor fünf Jahren betrug hier der netzgekoppelte Strom noch 79,9 Mrd. kWh (2016). Seitdem ist die Stromerzeugung aus Windkraft um mehr als 42 % gestiegen. Bei dem Ausbau der Windenergie stellt die fehlenden Fläche ein Hindernisse dar, worüber bereits in der Politik intensiv diskutiert wird. Umso mehr bedarf es effizienter Optimierungsansätze bei Energiespeichern und Energieanlagen. SUENA stellt dabei mit einem objektorientierten und modularen Aufbau der Software sicher, flexibel auf dynamische Marktentwicklungen und Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Das Startup wurde nicht umsonst u.a. mit dem zweiten Platz im science4life Energiecup 2021 ausgezeichnet und genießt u.a. Unterstützung vom „Federal Ministry for Economic Affairs and Energy“. Somit sollten wir künftig weitere Innovationen in diesem Bereich sehen dürfen.

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Juni 2022 Investment: WINGFIELD

Das Hannover Startup WINGFIELD sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde EUR 4 Mio. ein.

Bildquelle: Wingfield Presse

Wer und was ist WINGFIELD?
Das 2017 in Hannover gegründete Startup Wingfield entwickelt intelligente Spielfelder für den #Tennis-Sport. Der eigens entwickelten, smarte Netzpfosten WINGFIELD Box liefert Amateursportlern spannende Spiel-Insights, die bisher nur Profis vorbehalten waren. Die smarte Lösung trackt alle Aktivitäten auf dem Tennisplatz und gibt den Sportlern mithilfe von künstlicher Intelligenz und innovativer Bildverarbeitungstechnologie nach einer Trainingsübung direktes Feedback zu Schlägen und Trainingsfortschritten – bequem per App. Dies gestaltet das Training effizienter. Die Gründer Maik Burlage (CEO), Julius Burlage (Head of Hardware), Jaan Brunken (COO) und Henri Kuper (Head of Software) verfolgen das Ziel, „die Nummer Eins unter den digitalen Wettkampf- und Coaching-Plattformen für Racketsports zu werden.“

Wie viel wurde investiert und von wem?
Die aktuelle Serie-A-Finanzierung umfasst EUR 4 Mio. und wurde Anfang des Monats von den neuen Investoren bmp Ventures, dem IBG-Fonds und Adesso Ventures angeführt. Bestehende Investoren wie leAD Sports & Health Tech Partners und der Beteiligungsfonds der Stadt Hannover beteiligten sich ebenfalls an der Runde.

Wie wird das gewonnene Kapital genutzt?
Das gewonnenen Kapital soll für den Ausbau der Geschäfte in Europa und in den USA genutzt werden.

Was kannst du aus diesem Investment-News mitnehmen?
Die Lösung von WINGFIELD reagiert auf den positiven Wachstumstrend im Bereich Tennis: Laut dem Deutschen Tennis Bund (DTB) stiegen die Mitgliedszahlen seit 1995 erstmals wieder an. In Kombination mit dem wachsenden Smart-Wearables-Markt, ergibt sich eine Nachfrage nach Smart-Lösungen wie jener von WINGFIELD. Das zeigt sich auch in den bereits messbaren Erfolgen des Startups, wie z.B. im Vorhandensein von Kunden und Umsätzen: Seit dem Produkt-Launch in 2019 zählt das Startup mittlerweile rd. 250 Kunden. Die hybriden Center Courts mit ihrer Möglichkeit zum detaillierten Tracking von Facetten der Spielweisen werden gut angenommen und eröffnen neue Dimensionen des Tennis-Sport-Erlebnisses.

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Mai 2022 Investment: VALYRIA

Das Berliner Startup VALYRIA sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde EUR 10 Mio. ein.

Bildquelle: Valyria

Wer und was ist VALYRIA?
Das PropTech-Startup VALYRIA hat sich zur Aufgabe gemacht, den Kauf von Immobilien vollständig digital, einfach zugänglich und so simpel wie möglich zu gestalten (überspitzt gesagt wie bspw. den Kauf eines neuen T-Shirts). VALYRIA nutzt Maschine-Learning-Algorithmen, um die Objekte vollständig zu digitalisieren, perfekt zu screenen sowie präzise zu bewerten und spricht mit den 3D-visualisierten Immobilien, digitalen Bewertungen und Kaufangeboten sowohl die Käufer als auch die Verkäufer an. Die Founder Robin Behlau, Thomas Christian Thiele, Dr. Friso Zimmermann, Steffen Biallas und Lina Adrian möchten die moderne Technologie nutzen, um mit Blick auf den Kunden u.a. die langen Zeiten bei Immobilientransaktionen zu verkürzen und Intransparenz sowie Komplexität zu reduzieren und dabei auch die Nachhaltigkeit als Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In VALYRIA investierten Picus Capital, die Zalando-Macher Robert Gentz, Rubin Ritter und David Schneider sowie die Interhyp-Gründer Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf insgesamt EUR 10 Mio.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Der PropTech-Markt in der DACH-Region erzielte aktuell ein Rekordwachstum von 147%. Das Wagniskapital, das in PropTech-Startups geflossen ist, steigt innerhalb eines Jahres von EUR 270 Mio. (2020) auf EUR 666 Mio. (2021).

Allein von den Zahlen her wird das Potenzial des Marktes deutlich. Durch das viele Wagniskapital, das sich aktuell im Umlauf befindet, haben ausgewählte, qualifizierte PropTech-Startups die Möglichkeit, sich ihre Anfangszeit zu finanzieren und sich währenddessen nachhaltig am Markt zu etablieren. Insbesondere Startups mit Fokus auf Digitalisierung, Automatisierung, Transparenz, Messbarkeit und Daten schaffen effizientere, einfachere, problemfreiere und dabei u.U. sogar günstigere Lösungen und Produkte, die sie ihren Kunden anbieten können. Gleichzeitig wandeln neben den aufstrebenden Startups als Treiber der Innovation zusätzlich die veränderten Anforderungen der Politik die Dynamik des PropTech-Marktes.

Themen wie Dekarbonisierung, Circular Economy oder auch die Environmental Social Governance betreffende Erfordernisse (ESG-Kriterien) erfahren zunehmend an Bedeutung und werden bei Bewertungen mit einbezogen. Wenn man noch weiter denkt: Im besten Fall wird sogar das „Cradle to Cradle NGO“-Prinzip bei den Immobilienlebenszyklusphasen berücksichtigt (in Immobilien gebundene Rohstoffe wie Bauteile und Materialien stehen am Ende der Nutzungszeit wieder als Ausgangsstoffe für neue Produkte im Sinne eines geschlossenen Kreislaufs zur Verfügung).

Der Trend und die Dynamik werden noch einiges verändern in dem Bereich – hoffen wir (noch mehr) zum Guten!

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April 2022 Investment: KINEXON

Das IoT-Startup KINEXON sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde USD 130 Mio. ein.

Bildquelle: Kinexon

Wer und was ist KINEXON?
Das 2012 gegründete Münchener Startup KINEXON bietet als Pionier für die Kern-Elemente des IoT für die Bereiche Produktion, Logistik, Sport und Medien modernste Sensornetzwerk- & Edge-Computing-Lösungen an. Die UWB-Funktechnologie (Ultra-Wideband) stellt das Kernstück des Unternehmens dar, das Dinge, Menschen und Prozesse lokalisiert und verbindet. Bspw. kann in einem Fußballspiel der Ball in Echtzeit verfolgt und so Daten über Leistungen und Spielstrategien erkannt werden. Die Gründer, beides ehemalige Wissenschaftler der Technischen Universität München, Dr. Alexander Hüttenbrink und Dr. Oliver Trinchera haben sich das Ziel gesetzt, die weltweit fortschrittlichste FullStack-Lösung für Konnektivität, Intelligenz und Automatisierung in Echtzeit anzubieten.

Wie viel wurde investiert und von wem?
Die Private-Equity-Firma Thomas H. Lee Partners (THL) führte die aktuelle Runde von insgesamt USD 130 Mio. neben dem Co-Investor BMW i Ventures und dem strategischen Investitionsfonds TIP der Deutschen Telekom an.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Das Investment wird für die Entwicklung der Automatisierungstechnologie sowie für die Expansion in Nordamerika und Europa genutzt.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Das Vernetzen von Personen und Dingen ist v.a. untern dem Akronym IoT (Internet of Things) bekannt und kann durchaus als globaler Mega-Trend bezeichnet werden. IoT findet im industriellen wie auch im privaten Gebrauch eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Insbesondere in der Industrie rechnen Experten in den kommenden Jahren mit einem Wachstum. Allgemein wird im IoT-Sektor mit einem jährlichen Wachstum von mehr als acht Prozent gerechnet. Dadurch, dass KINEXON in den beiden genannten Bereichen aktiv ist, der Markt stetig wächst und die Lösungen zusätzlich einen immer höher werdenden Reifegrad aufweisen, ist die Expansion des Unternehmens mit Spannung zu verfolgen!

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März 2022 Investment: CLIMEWORKS

Das Startup CLIMEWORKS sammelt in der aktuellen Finanzierungsrunde USD 650 Mio. ein.

Bildquelle: Climeworks LinkedIn

Wer und was ist CLIMEWORKS?
CLIMEWORKS, von Dr. Christoph Gebald und Dr. Jan Wurzbacher gegründet und gemeinsam geführt, ist ein erfolgreiches und global bekanntes schweizerisches Startup im Bereich der Carbon Dioxide Air Capture-Technologie (siehe auch Direct Air Capture (DAC)-Verfahren). Diese Technologie wird eingesetzt, wenn es darum geht, Kohlenstoffdioxid (CO2) direkt aus der Umgebungsluft abzuscheiden. Hierbei wird also mit Hilfe eines Adsorptions-Desorptions-Prozesses und unter Verwendung spezieller Filter-Materialien CO2 direkt aus der Luft gefiltert. Das DAC-Verfahren war kürzlich Thema u.a. im am 4. April veröffentlichten Report des Weltklimarates IPCC. Einen Tag später gab Climeworks den Erfolg seiner bemerkenswerten Finanzierungsrunde bekannt.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In einer der auf Europa bezogen größten Finanzierungsrunden dieses Jahres hat CLIMEWORKS nun USD 650 Mio. (CHF 600 Mio.) eingesammelt. Investiert haben erneut u.a. die Schweizer Partners Group und der Staatsfonds Gourvernment of Singapore Investment Corporation (GIC). Auch Baillie Gifford, Carbon Removal Partners, Global Founders Capital, John Doerr, M&G und Swiss Re sind jetzt zusammen mit weiteren neuen und bereits vorhandenen Investoren mit von der Partie.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Eines der kommunizierten übergeordneten Ziele des Startups ist es, von den jährlichen globalen CO2-Emissionen bis 2025 einen Prozent aus der Luft herauszufiltern. Geplant ist als einer der weiteren Schritte zur Erreichung des Ziels die Technologie weiterzuentwickeln und stärker zu industrialisieren sowie die Kapazität der kommenden Anlagen erheblich zu erhöhen (auf mehrere Millionen Tonnen CO2). Damit geht eine Verdopplung des Teams auf rd. 400 Mitarbeitende einher. Das gewonnene Kapital wird dabei helfen, weiter stark zu wachsen und insbesondere in weitere Anlagen investieren zu können.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Von den dieses Jahr in Europa bisher stattgefundenen ist diese Finanzierungsrunde eine der größten! Lediglich das britische FinTech-Startup Checkout.com und der europäische Uber-Rivale Bolt aus Estland haben noch mehr Kapital einsammeln können in 2022 (bisher). Das kann als erheblicher Meilenstein nicht nur für CLIMEWORKS, sondern für die gesamte Branche angesehen werden. Es wird immer wichtiger, fortschrittliche Technologien zur Lösung der Klimakrise heranzuziehen. Der Ausbau von Technologien wie jener von CLIMEWORKS trägt dazu bei.

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März 2022 Investment: YOKOY

In der aktuellen Series-B-Finanzierungsrunde sammelt das Züricher Startups EUR 73 Mio. ein.

Bildquelle: Yokoy

Wer und was ist YOKOY?
Das Fintech-Startup YOKOY wurde im März 2019, damals noch unter dem Namen Expense Robot GmbH, gegründet. Die fünf Schweizer Dr. Devis Lussi, Lars Mangelsdorf, Melanie Gabriel, Philippe Sahli und Thomas Inhelder brachten das Startup mit der Idee hervor, ein Tool für die Spesenabrechnung zu entwickeln – samt Business-Kreditkarte für die Beschäftigten. Mittlere und große Unternehmen erhalten dank YOKOY eine KI-gesteuerte Komplettlösung für ihr Spesenmanagement und können über die Plattform die Rechnungsverarbeitung von Reisekosten, Lieferungen u.ä. verwalten und Kreditkarten an ihre Angestellten ausstellen, die ins System integriert sind. Sämtliche Transaktionen werden vom Nutzer-Unternehmen auf diese Weise im Blick behalten und in einer einzigen, intuitiven Plattform vereint.

Wie viel wurde investiert und von wem?
In der aktuellen Series-B-Finanzierungsrunde wurden umgerechnet rd. EUR 73 Mio. (USD 80 Mio.) eingesammelt. Lead-Investor ist der prominente amerikanische VC Sequoia. Damit kommen die Züricher nun auf eine Gesamtfinanzierung von rd. EUR 100 Mio. Es beteiligten sich außerdem der Frühphaseninvestor Speedinvest, der Berliner Risikofonds Visonaries Club, das Schweizer Family Office Zinal Growth und weiterhin Bestandsinvestoren wie z.B. der Londoner Top-VC Balderton Capital und Left Lane aus New York sowie einige Business Angels: Eric Demuth, CEO von Bitpanda, ist u.a. als Business Angel dabei.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Durch das gewonnene Kapital soll das Team von derzeit bereits über 100 Mitarbeitern weiter vergrößert und das Geschäft in Europa ausbaut werden. Zusätzlich wird eine Verbesserung der Produktsoftware und die Ergänzung um neue Bezahlungsangebote angestrebt, wofür ein Teil des Kapitals eingeplant ist.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Unternehmensgründungen, die sich darauf fokussieren, ihren Kunden digitale Kreditkarten und Software für Abrechnungen anzubieten, sind auf dem Vormarsch und drängen weltweit immer weiter auf den Markt. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass das Fintech-Startup YOKOY nach eigenen Angaben bereits mehr als 500 Kunden akquirieren konnte – darunter u.a. den deutschen Konzern ASK Chemicals, den Paketdienstleister DPD, den Laufschuhhersteller On, den Neobroker Bitpanda und nicht zuletzt das Barcode-Einhorn Scandit. Weitere Beispiele dafür, dass der Markt belebt ist, sind die deutschen Firmen pliant und Moss | Digitales Finanzmanagement sowie ihre Wettbewerber Spendesk aus Frankreich und das dänische Einhorn Pleo. Auch diese sammelten im vergangenen Jahr dreistellige Millionenbeträge an Kapital ein und expandieren in mehrere Länder. Das Marktvolumen wird global mittlerweile auf rd. EUR 180 Mrd. geschätzt.

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April 2022 Investment: SNOCKS

Die Fashion-Brand SNOCKS sammelt in der aktuellen Runde einen zweistelligen Millionenbetrag ein.

Bildquelle: Snocks

Wer und was ist SNOCKS?
SNOCKS ist ein Mannheimer Startup, genauer eine Fashion-Brand für Basic Klamotten mit eigenem Online-Shop. Die Cousins Johannes Kliesch und Felix Bauer begannen vor sechs Jahren mit einem Startkapital in Höhe von EUR 4k aus dem eigenen Geldbeutel (Kreditkarten wurden damals komplett überzogen) und starteten mit dem Verkauf von Socken über einen Amazon-Shop.

Wie viel wurde investiert und von wem?
Es wurde ein „signifikanter zweistelliger Millionenbetrag“ vom französisch-chinesischen Private-Equity-Fonds Cathay Capital eingesammelt, nachdem das Startup sechs Jahre ohne externe Investoren ausgekommen ist. Die Bewertung kann auf einen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt werden, betrachtet man den Vorjahresumsatz in Höhe von EUR 32 Mio. und einen Planumsatz für 2022 in Höhe von über EUR 50 Mio. Das Startup schreibt seit 2017 schwarze Zahlen. Trotz der hohen Finanzierung bleibt die Mehrheit der Anteile bei den beiden Gründern.

Wie wird das gewonnene Kapital eingesetzt?
Die internationale Expansion nach Frankreich und in andere europäische Länder ist geplant.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Bei diesem Startup stand lange Zeit das Bootstrapping im Vordergrund. Hierbei handelt es sich um eine besondere Finanzierungsform der Existenzgründung. Es wird zunächst, ähnlich wie SNOCKS es getan hat, auf externe Finanzierung verzichtet mit dem Ziel der Einnahmenmaximierung bei gleichzeitiger Vermeidung von unnötigen Ausgaben. Folgende Vorteile ergeben sich zusätzlich daraus:

  • Unabhängigkeit (keine Verpflichtungen ggü. externen Geldgebern)
  • Schnelles Durchstarten (eventuell auch nebenbei)
  • Kreativität (durch weniger Ressourcen)

Für die Skalierung und größere Expansion ist eine zusätzliche Kapitalspritze jedoch oftmals ab einem gewissen Zeitpunkt unvermeidbar – insbesondere, wenn man eine höhere Geschwindigkeit aufnehmen will!

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