Oktober 2023 Investment: DYNO

DYNO sammelt in der aktuellen Pre-Seed-Runde EUR 1.5 Mio. ein.

Bildquelle: Dyno

Wer und was ist DYNO?
Das 2021 gegründete Offenburger Startup DYNO von Marc Karkossa, Luis Weber und Peter Sutter strebt die Digitalisierung der betrieblichen Altersvorsorge an, um einen Beitrag zur Abwendung der Altersarmut zu leisten. Hierfür bietet das Startup eine Lösung an, die die manuellen Verwaltungsprozesse für Unternehmen erheblich reduziert. Die angebotenen bAV-Verträge sind dabei provisionsfrei, wodurch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Chance erhalten, mehr Rente zu generieren. Interessierte haben die Möglichkeit, auf der DYNO-Website kostenfrei eine Vertragsüberprüfung durchzuführen und somit ihre betriebliche Altersvorsorge zu optimieren.

Wie viel wurde investiert und von wem?
Die führenden Investoren in der aktuellen Pre-Seed-Runde iHv EUR 1.5 Mio. sind 468 Capital und LEA Partners, wobei der Mätch VC zusätzlich mit eingestiegen ist. Ergänzt wurde die Runde durch Martin Trenkle (Workwise), Fabian Silberer und Marco Reinbold (sevDesk) sowie Christoph Zöller (Instaffo).

Wie wird das gewonnene Kapital genutzt?
Das gewonnene Kapital soll für die Weiterentwicklung des Produkts verwendet werden.

Was kannst du aus diesen Investment-News mitnehmen?
Die konventionelle Verwaltung betrieblicher Renten geht häufig mit beträchtlichen finanziellen Belastungen und erheblichem Zeitaufwand einher. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erzielen außerdem aufgrund hoher Maklerprovisionen oft unzureichende Renditen, und obwohl sie regelmäßige Beiträge zahlen, können für sie Rentenlücken entstehen. Diese Problematik, die im Extremfall bis zur Altersarmut reichen kann, ist durch vielfältige Herausforderungen verschärft:

Der demografische Wandel erhöht in Verbindung mit der steigenden Lebenserwartung sowieso schon die finanzielle Belastung des Rentensystems. Das Rentensystem gerät dabei unter Druck, da es möglicherweise nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten. Dies zwingt Menschen, zusätzlich selbst für ihre Altersvorsorge zu sorgen. Die in der näheren Vergangenheit verlaufende Phase niedriger Zinsen auf Ersparnisse und Anlagen hat aber die Rendite von Rentenkonten und Altersvorsorgeplänen erheblich beeinträchtigt. Nun verlieren jene Ersparnisse durch die gegenwärtigen Auswirkungen der Inflation auch noch zusätzlich in realem Wert. Wenn obendrein unglückliche Umstände eintreten, können individuell gesehen die steigenden Gesundheitskosten im Alter einen erheblichen Teil der Altersvorsorge auffressen.

Angesichts dieser sich verschärfenden Herausforderungen hat sich herausgestellt, dass weder die traditionelle Vermittlung noch vorherige Digitalisierungsinitiativen zufriedenstellende Lösungen bieten konnten. Startups wie DYNO tragen nun aber mit ihren innovativen Ansätzen endlich zur Problemlösung bei.

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